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MDF

MDF für belastbare Möbel


Bei MDF handelt es sich um ein spezielles Material, welches für Wohnmöbel verwendet wird. Die "Mitteldichte Faserplatte", kurz MDF, wird aus kleinsten Holzfasern und einem Bindemittel in einem aufwendigen Verfahren hergestellt. Der Name leitet sich von der Dichte der Faserplatten ab, welche zwischen Schnittholz und Nassfaserplatten liegt. Durch das Pressverfahren erhalten die Platten eine dichte Struktur mit einer besonderen Belastbarkeit. Die fertigen Platten zeichnen sich durch besonders glatte Oberflächen und eine papierähnliche Haptik aus.

Wo wird MDF verwendet?

Aufgrund der besonders glatten Oberflächen wird MDF zu preisgünstigen und langlebigen Möbeln verarbeitet. MDF wird stets mit einer lackierten, folierten und furnierten Oberfläche versehen, durch die sich keine Holzspäne durchdrücken können. In den letzten Jahren hat sich MDF nicht nur bei Möbeln für Erwachsene durchgesetzt, sondern auch im Bereich der Kindermöbel.


Kommoden und Schränke aus MDF zeichnen sich durch eine glatte Oberflächenstruktur und eine hohe Standfestigkeit aus. Gerade im Bereich der Kinderbetten kombinieren Hersteller MDF mit Naturhölzern um eine noch größere Stabilität bei sehr ansprechender Optik zu erreichen. Möbel aus MDF sind zwar oftmals weiß, doch sie können auch in allen nur denkbaren Farben eingefärbt werden.

Eignet sich MDF für Kindermöbel?

Die hohe Stabilität in Kombination mit der glatten Oberflächenstruktur und dem günstigen Preis im Vergleich zum Naturholz sorgen dafür, dass Kindermöbel aus MDF zunehmend an Beliebtheit gewinnen. Diese Kindermöbel sind zum Toben und Spielen wunderbar geeignet und zeichnen sich durch zahlreiche kindgerechte Dekore aus. Die Haptik von Naturhölzern erreicht MDF allerdings nicht, dafür handelt es sich um ein vielseitig einsetzbares Material für individuell eingerichtete Baby- und Kinderzimmer.

Welche Vorteile bietet MDF?

  • Beidseitig glatte Oberflächen schützen Kinderhände vor Verletzungen durch Holzsplitter
  • Besitzt besonders unempfindliche und belastbare Oberflächen
  • Schrauben halten in MDF besonders gut
  • MDF verzieht sich nicht bei Schwankungen der Temperatur und Luftfeuchtigkeit
  • Dehnt sich geringfügig und dabei gleichmäßig aus ohne Risse zu erhalten
  • Die Verwendung kleiner Holzbestandsteile schont die natürlichen Holzressourcen

Welche Nachteile hat MDF?

Die Platten bestehen aus zerkleinerte Holzresten, Wasser und Leim. Bei der Herstellung von Kindermöbeln werden gesundheitlich unbedenkliche Leime und Lacke verwendet. Es handelt sich bei Platten aus MDF somit genau wie bei Spanplatten nicht um reines Naturholz. Bei der Herstellung von MDF ist mehr Energie erforderlich als bei der Verarbeitung von anderen Werkstoffen.

MDF im Vergleich zu anderen Materialien

Im direkten Vergleich zum Massivholz ist MDF weniger natürlich in der Haptik, dafür aber deutlich preisgünstiger und stabiler. Die beliebtesten Naturhölzer im Kinderzimmer sind die Weichholzarten Fichte und Kiefer. Die spezielle Holzstruktur mit einem hohen Anteil an weichem Frühholz sorgt dafür, dass die Oberfläche beider Holzarten recht schnell Dellen und Kratzer erhält. Kindermöbel aus massiver Buche sind sehr robust und sind auch im Kinderzimmer gut einsetzbar. Allerdings ist Buche im Vergleich zu MDF in einem deutlich höheren Preissegment angesiedelt.

Fazit

Kindermöbel aus MDF besitzen besonders glatte Oberflächen und eine hohe Stabilität. Günstig im Preis und langfristig einsetzbar erreicht MDF zwar nicht die Haptik von Naturhölzern, stellt dafür aber eine optisch ansprechende Möglichkeit im Kinder- und Jugendzimmer dar. Zusätzlich wird die Verletzungsgefahr der Kinderhände durch die glatten Oberflächen minimiert.