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Kinderteppiche

zum Spielen und Wohlfühlen.

Ein Kinderteppich aus dem Kinderzimmerhaus bringt Farbe in Baby- und Kinderzimmer. Er lädt zum Spielen ein, schützt vor dem kühlen Boden und gut aussehen tut er auch.

Kinderteppiche zum Spielen und Wohlfühlen
Kinderteppiche im Kinderzimmerhaus

Kuschelig und gesund: Den richtigen Kinderteppich finden

Teppiche bringen kuschelige Wohnlichkeit ins Kinderzimmer, sie laden dazu ein, sich gemütlich auf dem Boden auszustrecken oder die Oberfläche als kunterbunten Spielbereich zu nutzen. Doch nicht jeder Teppich eignet sich zur Verwendung in diesem sensiblen Bereich, schließlich kommt es gerade im Kinderzimmer auf maximale Schadstofffreiheit und Hautfreundlichkeit an. Und natürlich spielt auch das Design eine große Rolle, denn Kinder fühlen sich in harmonisch gestalteten Räumen ganz besonders wohl. Folgen Sie uns auf einem Einkaufbummel durch die weite Teppichbodenwelt!

Schadstofffreie Teppiche erkennen: Gesundheit geht vor!

Schadstofffreiheit lautet das Stichwort, das im Kinderzimmer allerhöchste Priorität besitzt. Der Einsatz geprüfter, unbedenklicher Materialien sorgt für maximale Sicherheit, aber wie erkennen Eltern schadstofffreie Teppiche?

Der »STANDARD 100 by OEKO-TEX®« gehört zu den bekanntesten, weltweit genutzten Siegeln in diesem Bereich. Er berücksichtigt im zugehörigen Prüfverfahren mehrere 100 Einzelsubstanzen, wie zum Beispiel Formaldehyd, verbotene Azo-Farbstoffe, Cadmium, Nickel und Pentachlorphenol. Textilien, die mit dem Ökotex-Zertifikat versehen sind, halten die strengen Grenzwerte zu diesen und anderen Chemikalien ein und eignen sich deshalb für den Einsatz im Kinderzimmer. Zahlreiche textile Bodenbeläge tragen auch das »GuT«-Signet: Die Abkürzung steht für »Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden«, das Siegel zeichnet ausschließlich umweltfreundliche, unbedenkliche Materialien aus. Mit »ETG« (Europäische Teppichgemeinschaft) werden diejenigen Teppiche gekennzeichnet, die sämtliche GuT-Kriterien einhalten und noch dazu eine hohe Materialqualität aufweisen. Das berühmte »Woolmark«-Zeichen ist allein den Schurwollprodukten vorbehalten, die zwar einen gewissen Anteil Mottenschutz enthalten, jedoch für menschlichen Gebrauch als unbedenklich gelten. Bestimmte regionale TÜV-Prüfstellen geben eigene Zertifikate heraus, der TÜV Süddeutschland kennzeichnet harmlose Produkte beispielsweise mit »Schadstoffgeprüft«. Das »Care & Fair«-Siegel bezeugt außerdem, dass der betreffende Teppich nicht mit Kinderarbeit in Verbindung steht.

Mein Kind ist Allergiker: Was sollte ich beim Teppichkauf beachten?

Etwa 10 % der Menschen reagieren allergisch auf Hausstaubmilben, in früheren Zeiten gab man den Teppichen zumindest eine Teilschuld am hohen Staubgehalt der Raumluft. Eine Studie des Deutsche Allergie- und Asthmabundes (DAAB) bewies allerdings das Gegenteil: In Räumen mit glatten Bodenbelägen maßen die Experten signifikant mehr Luftstaub als in mit Teppichböden ausgelegten Zimmern. Dieses überraschende Ergebnis ist darauf zurückzuführen, dass Teppichfasern den Staub bis zum Absaugen binden, wohingegen Laminat und Parkett die Schmutzpartikel bis zum nächsten Wischen völlig freigeben. Ein gepflegter Teppich ist außerdem weder warm noch feucht genug, um den gefürchteten Milben als Nistort zu dienen.

Teppichpflege gegen Staub und Allergien

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Eltern eines Allergikerkindes ihre vorzugsweise kurzflorigen Teppiche auf folgende Weise pflegen:

  • Saugen Sie die Teppiche regelmäßig, am besten täglich, ab.
  • Nutzen Sie dabei einen HEPA-Filter, der allergene Feinstpartikel bindet.
  • Verwenden Sie einen mechanischen Bürstenkopf am Staubsauger.
  • Tragbare Teppiche säubern Sie am besten im Außenbereich.
  • Auch eine regelmäßige Wäsche tut der Raumluft gut.

Welche Materialien sind bei Kinderteppichen zu empfehlen?

Pflegeleicht und hautfreundlich soll er sein, der Kinderzimmerteppich. Bei kleinformatigen Bodenbelägen gilt es sicher als großes Plus, wenn diese waschmaschinentauglich sind und somit im Handumdrehen wieder sauber werden. Insgesamt bieten sich zur Verwendung im kindlichen Spielbereich kurzflorige Textilien an, denn diese lassen sich besser sauber halten. Ganz nebenbei lassen sich Teppiche mit kurzem Flor auch viel leichter bespielen: Autos, Murmeln und Bauklötze werden es Ihnen danken! Nehmen wir doch einmal gemeinsam die unterschiedlichen Materialien unter die Lupe, um deren Eigenschaften zu erkunden:

Viskose

Bei der Viskose handelt es sich um ein weiches, seidenähnliches Material, das aus modifizierter Zellulose besteht. Die Oberfläche eines Viskoseteppichs besitzt einen seidenen Glanz, farbliche Details treten deutlich hervor. Einige Produkte neigen zum Fusseln; viele Hersteller vermeiden diesen ärgerlichen Effekt, indem sie die Teppiche vor der Fertigung waschen.

Wollteppiche

Reine Schurwolle stammt von lebenden Tieren, zumeist von Schafen. Motten lieben dieses schöne Naturmaterial, darum enthalten die daraus gefertigten Teppiche fast immer ein Mottenschutzmittel. Wolle wirkt antistatisch, feuchteregulierend und schmutzabweisend, sie besitzt je nach Wollfettanteil einen leichten Glanz. Die Elastizität der Wollfasern bewirkt, dass sie nach mechanischen Belastungen immer wieder zurück in ihre alte Form finden.

Filz

Filz-Teppiche gehören heute zu den eher seltenen Bodenbelägen, obwohl sie sich wunderbar für das Kinderzimmer eignen. Sie bestehen aus fest miteinander verpressten Fasern, die infolge der besonderen Verarbeitung inklusive Heißwäsche zu hervorragenden Wärmespeichern werden. Im Teppichbereich treffen wir häufig auf Wollfilze mit glatten Oberflächen, die sich im Alltag als ziemlich robust erweisen.

Kunstfasern

Polypropylen in Faserform wird auch gern als »synthetische Wolle« bezeichnet, sie belastet die Umwelt von allen Kunstfasern am wenigsten. Das Material ist fusselfrei, pflegeleicht und preiswert, es eignet sich auch für Allergiker. Zahlreiche Spielteppiche bestehen aus Polypropylen. Auch Nylon, Polyacryl und Polyamid gehören zu den häufig in Teppichen genutzten Kunstfasern, sie gelten als extrem robust, schnelltrocknend, schmutzabweisend und farbecht. Allerdings existieren große Qualitätsunterschiede auf dem aktuellen Teppichmarkt.

Kinderteppiche aus Baumwolle

Die Baumwolle gehört zu den pflanzlichen Naturfasern, sie ist waschbeständig, weich und geschmeidig. Dieses Material wird häufig zur Produktion hautschonender Kleidungsstücke verwendet, auch in Teppichform ist es freundlich zu sensibler Kinderhaut. Achten Sie auf farbechte Produkte aus schweren Stoffen, die nicht verbleichen und plan auf dem Boden liegenbleiben.

Chenille

Bei Chenille handelt es sich um Baumwoll- oder Polyacrylfasern, die eine velourähnliche, samtartige Textiloberfläche erzeugen. Die Hersteller zwirnen das Garn um einen dicken Faden, so entsteht ein dicker, weicher, Stoff, der sich angenehm unter den Füßen anfühlt. Chenillegarn ist sehr strapazierfähig, viele Teppichproduzenten kombinieren es gern mit der ebenso weichen Viskose.

Sisal, Bast und ähnliche Materialien

Auch Jute, Kokosfasern, Seegras, Abaca, Bast und Sisal finden in (Kinder-)Teppichen Verwendung. Diese Materialien fühlen sich vergleichsweise härter an als die bereits genannten Gewebe, sie entstammen aber allesamt der Natur und gelten als gesundheitlich unbedenklich. Außerdem unterstützen sie das behagliche Wohlfühl-Ambiente. Die meisten Teppiche dieser Art sind flach gewebt und auf einer Latexunterlage befestigt. Sie wirken raumklimaregulierend, verbessern die Akustik und erweisen sich im Alltag als extrem robust. In die Waschmaschine gehören sie allerdings nicht.

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