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Kinderzimmerbeleuchtung

Anne Batisweiler ist Mutter von 2 inzwischen fast erwachsenen Söhnen und lebt in München. Die Dipl.-Ing.(FH) Innenarchitektin und Dipl.-Designerin plant und berät mit ihrem Innenarchitekturbüro Planung-Raum-Design Bauherren und Auftraggeber bei den unterschiedlichsten Aufgaben der Innenarchitektur wie Wohnen, Büro, Laden, Praxis, Gastronomie, Messe- und Ausstellungsbau, Homecinema, Möbeldesign, aber auch Lichtplanung, Farbgestaltung, Denkmalschutz uvm.

Als Expertin für kinderfreundliches Wohnen gibt Anne Tipps rund um das Thema "Kinderzimmerbeleuchtung".


Vier Tipps zum Thema Kinderzimmerbeleuchtung


Welches Licht wofür im Kinderzimmer?

Licht erfüllt ganz unterschiedliche Funktionen - auch im Kinderzimmer. Zum einen braucht es das sogenannte Grundlicht, damit man sich im Raum zurechtfindet und ausreichend Licht vorhanden ist, um dort aufzuräumen und sauber zu machen. Dort wo gemalt, gebastelt oder Hausaufgaben gemacht werden, benötigen auch Kinder eine "Arbeitsplatzbeleuchtung". Und zum Schmöckern und für die Gute-Nacht-Geschichte dient eine gezielte Lesebeleuchtung am Bett. Last but not least: Atmosphärisches Licht, um dem Zimmer seine besondere Note und das spezielle Ambiente zu verleihen. Das können dann Leuchtfiguren sein, ein beleuchtetes Bild, eine schön gestaltete Wand-, Decken-, Steh- oder Tischleuchte. Übrigens ein entscheidender Unterschied: Leuchte oder Lampe sind die gestalteten Elemente, die wir sehen, auch wenn das Licht aus ist. Licht und Beleuchtung sind die erhellenden Wirkungen, die wir dadurch erzielen, wenn diese eingeschaltet sind.

Was ist gesundes Licht im Kinderzimmer?

Seit der Einführung der Energiesparleuchten wissen wir, dass uns dieses kalte Licht, insbesondere im Wohnbereich weder gefällt, noch guttut. Hintergrund dafür sind die sogenannten Lichtfarben oder Lichttemperaturen, die in Kelvin angegeben werden (2.700 - 3.000 K = warmweiß, 3.500 - 6.000 K = tageslicht- oder neutralweiß, ab 6.500 K = kaltweiß, ...). Angaben zu den Kelvin finden Sie auf den Verpackungen. Ähnlich wie beim Licht in der Natur, wo der Tagesverlauf von der Sonne bestimmt wird, sollte sich der Mensch auch in Innenräumen mit dieser Lichtintensität und Lichtfarbabfolge umgeben. Damit das jedoch für den Hausgebrauch nicht zu kompliziert und aufwendig wird, hier ein paar ganz einfache Tipps:

  • Um aktiv und leistungsfähig zu sein (z.B. beim Hausaufgaben machen), unterstützt uns neben dem natürlichen Tageslicht ein möglichst helles und weißes Licht. Dafür benötigen Sie jedoch nicht zwingend eine Lichtfarbe über 3.000 K, sondern eher eine höhere Wattage, die man mal aufdrehen / hochdimmen oder zuschalten kann. Warmweißes Licht kommt der Glühlampe, dem Feuer und der Kerze, aber auch dem Tageslicht zu gewissen Zeiten einfach am nächsten und sorgt somit für Wohlbefinden und eine schöne Atmosphäre im Raum. Zum Abend hin wegschalten oder runter-dimmen erleichtert den Übergang zum Schlaf zu finden.
  • Für gesunden Schlaf ist Dunkelheit und gar kein Licht das Allerbeste, denn auch durch die geschlossenen Lider verfügen wir über Rezeptoren in den Augen, die das kleinste Licht wahrnehmen und über die Stärke der Melatoninausschüttung die Entspannung und Heilkräfte im Körper über Nacht aktivieren oder eben nicht. Statt der (leider) oft gepriesenen Glimmlichter im Kinderzimmer, empfehle ich lieber eine dimmbare Deckenbeleuchtung. So kann man zur Kontrolle oder im Fall der Fälle das Kinderzimmer betreten, ohne über das Spielzeug zu fallen oder das Kind zu wecken, aber die restliche Zeit ist für tiefen Schlaf und Erholung gesorgt. Eine vom Bett aus einzuschaltende Lampe schützt also vor "Angst im Dunkeln" sinnvoller, als ein Dauerlicht.

Was ist sicheres Licht im Kinderzimmer?

"Messer, Gabel, Schere, Licht, ist für kleine Kinder nicht". Diesen Spruch kennt vermutlich jeder. Und da ist auch was Wahres dran. Daher bitte beim Lampenkauf und der Montage beachten, dass keine offenen oder leicht zu beschädigenden Kabel vorhanden sind, möglichst keine zerbrechlichen Materialien verwendet werden, an denen man sich schneiden kann und auch die Verbrennungsgefahr am Leuchtmittel z.B. durch einen Schutzkorb, ein Schutzglas oder eine schwer erreichbare Leuchtenposition (unter der Decke o.ä.) eingedämmt ist. LED-Beleuchtung hat neben dem Energiespareffekt und hoher Lebensdauer hier den Vorteil, in der Regel nicht so warm zu werden, als dass man sich daran verbrennen kann.

Und bitte denken Sie daran, dass Blendungen neben dem, dass sie unangenehm sind, auch gefährlich sein können. Sie machen uns blind, zumindest in dem Moment und strengen bei dauerhafter Blendung unsere Augen unnötig an. Deckenleuchten also nicht über dem Bett anbringen und besser Wandleuchten verwenden. Wandleuchten so anordnen, dass man sich daran nicht den Kopf stößt. Und bei Steh- und Tischleuchten darauf achten, dass die Kabel keine Stolperfallen sind, indem man sie hinter Möbeln herumführt oder mit einem Teppich abdeckt.

Was ist beim Thema Licht und Farbe zu beachten?

Kinder lieben es bunt! Zumindest denken wir Erwachsenen so. Tatsächlich sind Kinder was Farben angeht einfach weit weniger voreingenommen als wir Großen. Daher haben die Kleinen oder auch die größeren Kinder oft ganz klare Vorstellungen, welche Farben Ihnen gefallen und welche nicht. Früher oder später wollen sie uns Erwachsene imitieren und spätestens dann ist es mit dem Farbrausch vorbei. Mit Licht im Kinderzimmer kommen Farben mehr zum Leuchten. Der Farbeffekt wird dadurch sozusagen verstärkt. Diesen Effekt kann man prima nutzen, indem man die Umgebung der Lampen farbig hält - oder eben nicht.


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