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Babyspielzeug
Spielsachen für Babys und Kleinkinder in geprüfter Qualität.

Babyspielzeug im Kinderzimmerhaus

Welches Babyspielzeug eignet sich für welches Alter?

Keine Phase des menschlichen Lebens birgt derart rasante Entwicklungen in sich wie das erste Lebensjahr. Darum gibt es nicht »das Babyspielzeug« für die gesamte Zeit bis zur Kleinkindära, sondern es reihen sich verschiedene Bedürfnis- und Übungsphasen aneinander, die jeweils unterschiedliches Spielmaterial erfordern.

Ab 4 Wochen (1 Monat)

Das vertraute Schmusetuch kann bereits in den ersten Lebenstagen in Babys Kinderwagen Einzug halten, doch von jetzt an nimmt das kleine Wesen den weichen Alltagsbegleiter allmählich bewusst wahr. Die Spieluhr gelangt nicht nur ins Hör-, sondern auch ins Sehfeld des Kindes, die kleinen Händchen versuchen, danach zu greifen.

Ab 8 Wochen (2 Monate)

Nun gelingt es dem kleinen Forscher endlich, das eine oder andere Objekt zu greifen und festzuhalten. Leichte Greiflinge, Rasseln und Greifbälle lassen sich wunderbar hin- und herschütteln und zum Mund führen. Kleinformatige Knisterbücher geben herrliche Geräusche von sich! Auf der Krabbeldecke am Boden liegt es sich warm und sicher, von dort geht der Blick in Bauchlage quer durchs ganze Zimmer - falls das Köpfchen nicht noch zu schwer dafür ist.

Ab 12 Wochen (3 Monate)

Das Blickfeld des Babys erweitert sich, es lernt, Dinge voneinander zu unterscheiden. Das Baby Gym und das Mobile über dem Wickeltisch ziehen erhöhte Aufmerksamkeit auf sich. Beißringe und klimpernde Spielschlüssel am Ring gelangen mal in den Mund - und ein anderes Mal fliegen sie quer durchs Zimmer.

Ab 20 Wochen (5 Monate)

Babys Aktivitäten nehmen deutlich zu - und es freut sich gewaltig, wenn es Objekte in Gang setzen und Töne erzeugen kann. Der Soundwürfel wird richtig interessant, auch Baby-Bilderbücher mit extra dicken Seiten erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die neue Rassel darf gern erste feinmotorische Herausforderungen mit sich bringen.

Ab 24 Wochen (6 Monate)

Nach dem ersten halben Lebensjahr erobert das neugierige Kind immer mehr Raum für sich, robbt, rollt oder krabbelt durch die Gegend und lernt, sich hinzusetzen. Stapelspielzeuge wie Ringe oder Klötze ziehen es ganz in den Bann, auch Fühlbücher bereiten jede Menge Freude. Kullernde Bälle animieren dazu, ihnen zu folgen.

Ab 42 Wochen (10 Monate)

Das Kind hört aufmerksam zu, wenn Sie ihm aus einem einfach gestalteten Bilderbuch »vorlesen«. Es beginnt, babygerechte Holzpuzzles zu nutzen und die Teile einzupassen. Steckspiele mit verschiedenen Farben und Formen regen das logische Denken an und bescheren freudige Erfolgserlebnisse. Eine schlicht gestaltete Motorikschleife schult auf spielerische Weise die Geschicklichkeit.

Welche Materialien sind bei Babyspielsachen empfehlenswert?

Ein Aspekt steht stets im Fokus, wenn es um die Auswahl der Materialien für Babyspielzeuge geht: die Sicherheit. Schadstofffreie Stoffe ohne Ecken, Kanten oder Splitter sorgen dafür, dass die Eltern ganz beruhigt sein können, während ihr Nachwuchs sich vergnügt. Auch Kunststoffprodukte kommend in Frage, doch nur, wenn diese ein entsprechendes Gütesiegel tragen. Auch bei Naturmaterialien sollten die »Großen« auf eine hochwertige Qualität achten, zum Beispiel, indem sie auf speichelfeste, ungiftige Beschichtungen setzen oder gleich zu unbehandelten, glatt geschliffenen Holzobjekten greifen. Naturkautschuk, Baumwolle, Filz, fusselfreie Wolle und Filz gehören zu den Klassikern unter den natürlichen Spielmaterialien.

Diese Gütesiegel weisen den Weg zum sicheren Babyspielzeug!

GS-Zeichen: Dieses Zertifikat wird von unabhängigen Institutionen wie zum Beispiel der Dekra vergeben. Entsprechende Produkte sind auf mechanische Sicherheit, Entflammbarkeit und eventuelle Schadstoffe gestestet. Sie unterschreiten einen sehr niedrigen Weichmacher-Grenzwert.

TÜV Rheinland Siegel: Dieser TÜV ist der aktivste aller deutschen TÜVs, auch bei Kinderspielzeug vergibt er diverse Zertifikate. Wer ein Siegel dieses Testlabors auf Babyspielzeug entdeckt, weiß, dass das jeweilige Produkt verschiedenen strengen Prüfungen standgehalten hat. Spiel gut: Dieses Siegel erhalten Produkte, die einen besonders hohen Spielwert besitzen und das Baby in seiner Entwicklung fördern. Der ehrenamtliche Verein, der die Auszeichnung vergibt, nimmt allerdings keine Schadstoffprüfungen vor. Produkte mit Weichmachern sind immerhin seit einiger Zeit vom Spiel-gut-Zertifikat ausgeschlossen.

Öko Tex Standard 100: Dieses Zertifikat werden Sie ausschließlich auf textilen Produkten, zum Beispiel auf Baumwolle oder Wolle finden. Strenge und umfangreiche Untersuchungen stellen sicher, dass das ausgezeichnete Spielzeug keine schädlichen Stoffe enthält.

Übrigens: Finden Sie an einem Kunststoffspielzeug das Kürzel PP oder PE in Verbindung mit einem Dreieck, das aus drei Pfeilen gebildet wird, so enthält der jeweilige ProArtikel keine Weichmacher.