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Welche Leuchtmittel können im Kinderzimmer eingesetzt werden, um dauerhaft Energie zu sparen? Und welche sparen Energie und erzeugen ein positives Lichtambiente? Gehören Energiesparlampen überhaupt ins Kinderzimmer oder sind LEDs die bessere Wahl?

Es wird gespielt, getobt und an den Hausaufgaben gearbeitet. Und nicht immer ist es taghell im Kinderzimmer. Licht muss her. Unsere tägliche Stimmung wird maßgeblich durch Licht beeinflusst, weil unsere innere Uhr sich am Sonnenstand orientiert. Das Sonnenlicht steuert ganz verschiedene Prozesse im Körper – zum Beispiel die Ausschüttung von Glückshormonen. Licht und Wohlbefinden hängen zusammen. Und das gilt auch für die künstliche Beleuchtung in Innenräumen.

Die Frage nach der richtigen Beleuchtung ist schon für Wohnzimmer, Küche und Schlafräume nicht einfach zu beantworten. Im Kinderzimmer ist uns Eltern die Gestaltung besonders wichtig. Kinder fühlen sich durch ein behagliches Lichtambiente in ihrem Zimmer wohl, daher sind wir hier besonders kritisch. Durch die Wahl von Leuchtmitteln und Lampen soll eine Raumatmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit entstehen. Mit ein paar Überlegungen und Tipps möchten wir Ihnen bei der Entscheidung für die geeigneten Leuchtmittel im Kinderzimmer behilflich sein.

 


Raumgestaltung durch Licht:

Die passende Lichtfarbe für verschiedene Einsatzzwecke

Das gelblich-orange Licht der mittlerweile veralteten Glühbirne sorgt für eine Wohlfühlatmosphäre, es ist nicht zu hell und nicht zu weiß. Wir haben uns an diese Lichtfarbe – eigentlich: Farbtemperatur - gewöhnt, wir schätzen sie sehr. Zwar hat die Europäische Union aus guten Gründen entschieden, dass die Glühbirne vom Markt verschwindet, aber auf das vertraute Licht muss keiner verzichten. Es gibt Alternativen.

In der Beleuchtungspraxis werden Lichtfarben folgendermaßen unterschieden: Die Standard-Lichtfarben sind Warmweiß (bis 3300 K), Kaltweiß (3300 bis 5300) und Tageslichtweiß (ab 5300). Der Unterschied: Die sogenannte Farbtemperatur; sie wird in Kelvin (K) angegeben. Während Warmweiß gemütlich wirkt und als normale Grundbeleuchtung völlig ausreicht, ist an einem Schreibtisch kann auch kaltweißes Licht eingesetzt werden, das die unterschiedlichen Sehaufgaben beim Arbeiten oder Hausaufgabenmachen unterstützt. Tageslichtweißes Licht kommt zum Beispiel in Schulen mit großen Fenstern oder Großraumbüros zum Einsatz.

Schon mit herkömmlicher Beleuchtung kann die Wohnqualität beeinflusst werden, indem das passende Licht für entsprechende Tätigkeiten und Einsatzgebiete verwendet wird. Die Grundbeleuchtung, z.B. mit einer Deckenleuchte oder mehreren Deckenspots umgesetzt, sollte mit warmweißem Licht das Kinderzimmer erhellen. Neben dem Bett reicht dann ein schimmernder Lichtpunkt, der als Einschlaf- und Orientierungslicht geeignet ist. Wahlweise und in Kombination mit den richtigen, dimmbaren Leuchtmitteln kann die Helligkeit verändert werden, um eine gemütliche Atmosphäre für die Abendstunden zu schaffen.

Um nun den Bogen vom gelblich-orangenen Licht der Glühbirne zur Beleuchtungspraxis zu spannen: Achten Sie beim Kauf eines Leuchtmittels zunächst auf die angegebene Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur und den geplanten Einsatzort im Kinderzimmer.

 

Mehr Möglichkeiten der Lichtgestaltung:

LEDs bringen Farbe ins Kinderzimmer

Apropos Atmosphäre: Ein relativ neuer Trend in der Beleuchtungspraxis ist die Lichtgestaltung mit Lichtfarben, die nicht der oben genannten Standardeinteilung entsprechen. Das gelbliche oder warmweiße Licht wird um grünes, rotes, blaues oder purpurnes Licht ergänzt. Denn: Die Farbe des Lichtes beeinflusst unser Wohlbefinden genauso wie die Farbtemperatur. Mit hellblauem Licht können wir uns besser konzentrieren. Rotes und gelbes Licht wirkt behaglich. Möglich gemacht wurde dieser Trend durch lichtemittierende Dioden, kurz LEDs – kleine elektronische Bauteile, die Licht abstrahlen, wenn Spannung angelegt wird. Nun ist es möglich, das gesamte Spektrum des Lichts mit LEDs abzubilden. Und LEDs können ebenfalls gedimmt werden: Das ging zwar bisher mit dimmbaren Leuchtmitteln auch, aber bei LEDs wird dies über einen Chip gesteuert, der keine Summgeräusche macht wie ein Dimmer, der bei anderen Leuchtmitteln notwendig ist.

Die LED-Technikwunder revolutionierten die Beleuchtung der eigenen vier Wände und tun das immer noch. Die Gründe dafür gehen aber weit über das Thema der Lichtfarben hinaus. Energiesparen ist das Stichwort. Die Nachteile der Glühbirne waren ja gerade Energieverbrauch und Effizienz. Eine Glühbirne setzt nur etwa fünf Prozent der eingespeisten Energie in Licht um. Das ist das, was Profis unter Lichtausbeute verstehen. Der Rest der Energie wird als Wärmeenergie in den Raum gestrahlt und bei dieser Aufgabe ist ein herkömmlicher Heizofen wesentlich effizienter. Es macht also Sinn, alle Glühbirnen aus dem Haus zu verbannen und sie durch effizientere Leuchtmittel zu ersetzen.

 

Alles schön und gut, doch welche Leuchtmittel kommen in Frage?

Zunächst: Die LED ist die erste Wahl. Sie ist effizienter als alle anderen Leuchtmittel. Und die Lebensdauer ist so lang, dass ihre Kinder ausgezogen sein werden, wenn der nächste Leuchtmitteltausch ansteht. Ernsthaft: Wenn Ihre Kinder flügge geworden sind, werden Sie sich an den Kauf des etwa 20 bis 30 Euro teuren LED-Leuchtmittels erinnern und denken: Das hat sich ja gelohnt. Gute Leuchtmittel mit LED-Technik erledigen ihre Aufgabe bis zu 25 Jahre, ohne zu murren. Und in dieser Zeit verbrauchen sie einen Bruchteil der Energie, die zum Beispiel eine Glühbirne verschlingen würde. Zum Vergleich: Ein LED-Leuchtmittel senkt die für den Betrieb einer Glühlampe veranschlagten Energiekosten um bis zu 90%. Die Anschaffungskosten von LED-Leuchtmitteln amortisieren sich im Betrieb ganz von selbst. Darüber hinaus weisen LEDs auch eine bessere Ökobilanz auf: Bei der Produktion von Leuchtmitteln und später auch bei der Nutzung werden Ressourcen verbraucht. Es gilt: Wenig benötigte Ressourcen, lange Nutzungsdauer und eine hohe Effizienz ergeben eine gute Ökobilanz. Experten sind sich einig, dass hochwertige LED-Leuchtmittel in verschiedenen Hinsichten die beste Wahl sind. Besonders dort, wo das Licht lange brennt und oft ein- und ausgeschaltet wird.

 

Ist die Energiesparlampe eine Alternative?

Die Energiesparlampe ist natürlich in aller Munde, weil sie in Verruf geraten ist: Bei der Produktion wird Quecksilber verwendet, das in sehr geringen Mengen im Glühkolben zu finden ist. Seit Dezember 2012 gilt hier eine Grenze von 2,5 mg pro Kolben. In höherwertigen Kompaktleuchtstofflampen findet man oft weniger Quecksilber. Wenn ein solches Leuchtmittel herunterfällt, besteht die Gefahr des Glasbruches. Das Quecksilber könnte entweichen.

Bei einem sachgemäßen Gebrauch ist zwar davon auszugehen, dass kein Quecksilber in die Raumluft gelangt, denn das Leuchtmittel selbst ist meist durch den Lampenschirm der Lampe geschützt. Als Eltern möchten wir hier jedes Risiko ausschließen. Denn Schadstoffe haben im Kinderzimmer rein gar nichts zu suchen – da sind sich wohl alle Eltern einig. Hinzu kommt, dass Kinder viel empfindlicher auf chemische Substanzen wie Quecksilber reagieren. Schon geringe Mengen wirken toxisch.

Energiesparlampen sind zwar weitaus günstiger als zum Beispiel LEDs, jedoch sind sie in Bezug auf Sicherheit und Gesundheit keine Alternative. Dabei muss eine Einschränkung gemacht werden: Kompaktleuchtstofflampen sind mit Amalgamfüllung und Bruchschutz erhältlich. So wird die Gefahr gebannt und gleichzeitig Energie gespart. Das sagt auch die Stiftung Warentest, die sich zahlreiche Leuchtmittel im Themenpaket Lampen angeschaut hat.

Falls doch noch herkömmliche Energiesparlampen im Haushalt verwendet werden: Sie dürfen auf keinen Fall in den Hausmüll und erst recht nicht in den Mülleimer im Kinderzimmer; Achtung: Sondermüll.

 

Und was ist mit Halogenleuchtmitteln?

Nicht immer spielen Energieeffizienz, Farbtemperatur und eventuelle Lichtfarben die entscheidende Rolle. Im Falle von Halogenleuchtmitteln geht es um eine gute Farbwiedergabe. Schon wieder ein Fachbegriff, der aber einfach bedeutet, dass Halogenlicht verschiedene Farben wie Rot oder Grün besonders authentisch für das menschliche Auge erscheinen lässt. Deshalb wird Halogenlicht in Schaufenstern oder Kunsthallen eingesetzt. Im Kinderzimmer ist diese Eigenschaft wohl zu vernachlässigen, wenn Ihr Nachwuchs nicht gerade ein international angesehener Künstler werden soll. Plus: Die Energieeffizienz von Halogenleuchtmitteln lässt zu wünschen übrig. Auch hier überholen LED-Leuchtmittel: Selbst für Deckenspots und Strahler gibt es LEDs, die wesentlich weniger Energie verbrauchen und die eingespeiste Energie besser in Licht umsetzen.

 

Zum Hintergrund von Leuchtmittel-Vergleichen

Um überhaupt einen Vergleich verschiedener Leuchtmittel zu ermöglichen, wird neuerdings die Einheit Lumen (lm) verwendet. Früher war es die Wattstärke. Die Einheit Lumen sagt aus, dass eine Lampe ein bestimmtes Maß an sichtbarer Strahlung bzw. Lichtstrom abgibt. Diese Einheit steht in Beziehung zu unserer Wahrnehmung von Helligkeit und einer bestimmten Wattstärke. Ein konkretes Beispiel: Eine Glühbirne mit 40 Watt Leistungsaufnahme kommt auf etwa 10 Lumen pro Watt, während eine LED mit ca. 10 Watt Leistungsaufnahme bis zu 80 Lumen pro Watt erzeugt. Das Ergebnis: Man bekommt mehr Licht für weniger Energie. Dank der Einheit Lumen gelingt ein Vergleich von Leuchtmitteln, die verschiedene Wirkungsgrade oder eben Effizienzklassen haben. LEDs, Glühbirnen, Halogenleuchtmittel und Energiesparlampen treten auf diese Weise in einen Konkurrenzkampf. Und der Sieger ist das Leuchtmittel, das Lichtqualität, Energieeffizienz und –verbrauch (und einige weitere technische Faktoren) zusammenbringt.

 

Fazit: LED-Licht muss her

Um eine stimmige Lichtsituation zu kreieren, kann eine passende Lichtfarbe gewählt werden:

  • Am Schreibtisch fördert kaltweißes Licht die Konzentrationsfähigkeit
  • die Deckenbeleuchtung wird mit warmweißem Licht realisiert
  • Dezente Lichtpunkte und ein Schlummerlicht erzeugen ein schönes Ambiente
Neben der Lichtfarbe ist der Einsatzzweck besonders wichtig: Arbeitslicht, Grundbeleuchtung oder Schlummerlicht?

Wer mehr Farbe ins Kinderzimmer bringen möchte, greift auf LEDs zurück, die unterschiedliche Lichtfarben erzeugen können. So kann die Lichtsituation gezielt verändert werden. Gleichzeitig kann zum Beispiel auch blaues Licht die Konzentration am Schreibtisch fördern oder gelblich-rötliches Licht gemütlich wirken. Verschiedene Hersteller bieten Leuchten an, deren Lichtfarbe reguliert werden kann. Doch nicht alle LEDs verfügen über dieses technische Merkmal.

Bei der Wahl eines Leuchtmittels sind LEDs ganz vorne. Sie sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber die Kosten rechnen sich. Durch die lange Lebensdauer, den niedrigen Energieverbrauch und die hohe Effizienz von eingespeister Energie und tatsächlicher Lichtausbeute überzeugen LED-Leuchtmittel auch Skeptiker.

Wer die Kosten scheut, kann einen Kompromiss eingehen:

Deckenleuchten im Kinderzimmer werden mit bruchsicheren oder amalgamgefüllten Kompaktleuchtstofflampen ausgestattet. Am Schreibtisch steht eine LED-Leuchte, deren Licht ausrichtbar und für verschiedenste Arbeiten geeignet ist. Und am Bett findet man ein Schlummerlicht, das einen kleinen LED-Lichtpunkt hinter dem Lampenschirm mit den hübschen, kindgerechten Motiven versteckt.

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